
Nach der
Mittagspause hat “Papa” Zeit für mich und meine Fragen, bevor es wieder in
die Mettmanner Trainingshalle mit der Behindertennationalmannschaft geht. Im
Trainingsanzug, dem Paralympics T-Shirt von 1996 aus Atlanta sitzt er mir
gegen?ber und raucht genüsslich seine Zigarillos. Wir sprechen über Heimat,
seine Begeisterung für Volleyball und was Ihn nach Deutschland verschlagen
hat.
Würden Sie Köln, wo Sie leben, oder Rhodos, wo Sie aufwuchsen, als Ihre Heimat bezeichnen?
Athanasios Papageorgiou: Ich würde in Deutschland zuerst Friedrichsthal im Saarland als Heimat betrachten, dort habe ich die schwersten und schönsten Jahre erlebt.
Die schwersten Jahre?
Die schwersten, weil ich Arbeiten musste. Ich stand um 6 Uhr auf und musste 20 Kilometer zu meiner Arbeitsstelle in einer Gießerei fahren. Deshalb bin ich auch ein sehr schlechter Frühaufsteher. Jedoch hatte ich dort sehr viele Freunde. Die ersten Studienjahre waren wirklich schön, weil wir wie eine große Familie waren. In den 18 Semestern sind wir im Sportinstitut des Saarlandes ca. 150 Studenten gewesen und kannten uns alle. Das empfinde ich als Heimat. Wenn wir einen Lehrgang in Saarbrücken haben, dann fühle ich mich als Saarländer.
Das komplette Interview zum Downloaden
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