
Es traf Bundestrainer Athanasios Papageorgiou und seine Spieler wie ein Schlag mit der Faust ins Gesicht: Gerade feierte man noch den Gewinn der Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft in Roermond (Niederlande) und dann die schockierende Nachricht: Der DBS (Deutscher Behinderten Sportbund) streicht die Fördermittel – komplett. Doch nicht allein die Volleyballer traf es, auch alle anderen nicht-paralympischen Sportarten werden ab 2007 nicht mehr unterstützt.
Mit diesen Fördermitteln wurden die Reisekosten, Turniere und teilweise die Trainingslager finanziert. Nun ist die Mannschaft in ihrer Existenz grundlegend gefährdet, es fehlen rund 30.000€. “Es ist für mich unverständlich wie eine solche Entscheidung so kurzfristig getätigt werden konnte“, sagte Cheftrainer Papageorgiou, blieb den Abteilungen gerade vier Monate um neue Sponsoren und Unterstützer zu finden. Auch ein Antrag beim Deutschen Behinderten Sportverband, die Gelder für eine internationale Veranstaltung pro Jahr für die nächsten drei Jahre zu übernehmen blieb erfolglos. Der Verband lehnte ab.
Der deutsche Zuspieler dazu: “Turniere in Polen, Niederlanden oder Deutschland könnten wir zur Not aus eigener Tasche finanzieren”. Doch der WorldCup 2007 ist in Kambodscha. Nun sind die Volleyballer dabei, Unterstützer zu finden, welche sich mit dem Team und der Sportart identifizieren können. “Natürlich sind wir bereit, uns für unseren Sponsor auf den Kopf zu stellen. Wir wollen eine Partnerschaft die langfristig für beide Seiten von Vorteil ist!”
Weitere Informationen zur Mannschaft finden Sie im Internet unter www.dbs-volleyball.de.
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